Kater auf Baldrian – Abmischen (Mixing & Mastering)

Zusammenfassung

symbol_play_musicNachdem ich das Stück „Schablonenspielerei I (ext)” neu abgemischt habe (Version 1,3), beschäftige ich mich mit einem düsteren Ambientestück, das ich vor einigen Wochen angefangen habe, mit dem ich allerdings nicht übermäßig zufrieden und bisher nicht weit gekommen bin.

Aus gegebenem Anlaß beschäftige ich mich mit dem Thema des Abmischens.

 

Grundsätzliche Beobachtungen

Diese Formulierung gehört zu den wohl größten Klischees, doch (nicht nur) in Sachen Musik ist sie gültig: Weniger ist mehr.

Das Stück in Bearbeitung fängt bisher meiner Meinung nach ganz nett an, jedoch tue ich mich damit schwer, es fortzusetzen, ohne daß ich es überlade, also: zu viele Schichten an Geräuschen und Klängen zeitgleich einsetze und dadurch alles in einem Brei untergeht. Es gibt meines Wissens nach nur einige wenige Künstler, die es perfektioniert haben, ihre Musikstücke aus erstaunlich vielen musikalischen Ebenen zu komponieren, ohne daß daraus ein akustischer Brei wird… und das dabei noch verdammt gut klingt.  (Als Paradebeispiel sei hier Trent Reznor genannt, insbesondere das Album The Downward Spiral von Nine Inch Nails.)

Solche Werke verlangen meines Wissens nach nicht nur ein ehrfurchtgebietendes Können an Komponierfähigkeit inklusive Verständnis von Musik in Theorie und Praxis, sondern bedingen auch noch hochanspruchsvolles Abmischen auf Weltklasseniveau.

Da ich nicht glaube, daß ich in der Lage bin, Lärm angemessen hörenswert zu gestalten, werde ich mich wohl vorerst in der anderen Richtung fortbewegen müssen: wenige akustische Schichten zeitgleich einsetzen und darüber hinaus mir das Abmischen selbst beibringen.

Dadurch, daß ich gerade einige neue Alben verschiedener Künstler habe (Rezensionen folgen bei Gelegenheit), habe ich einige neue Impulse und kann mir ein Beispiel daran nehmen, wie man es anstellen kann, ein abwechslungsreiches Stück aufzubereiten. Dabei wird mir wieder einmal sehr deutlich vor Augen (oder Ohren) geführt, daß ich noch viel zu lernen habe und daß zwischen dem Niveau, auf dem ich mich befinde und dem Niveau, das ich erreichen möchte, ein sehr großer Abstand herrscht.

 

 Was ich derzeit lerne

Momentan beschäftige ich mich mit den Grundlagen des Abmischens (Mixing und Mastering), was interessant und meiner Meinung nach alles andere als trivial ist. Es geht im Endeffekt darum, jedes eingesetzte Instrument so aufzubereiten, daß es keine anderen Instrumente ungewollt unterjocht und gegen die Melodie und das Klangbild arbeitet.

„Nebenbei” versuche ich das Prinzip von CV zu verstehen, damit ich auch dieses Werkzeug problemfrei einsetzen kann.

Schauen wir mal. 😊

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