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How to Deal with Adversity

Zusammenfassung

How to Deal with Adversity ist ein weiteres Sachbuch aus der School of Life, das sich mit einer Problematik der menschlichen Existenz beschäftigt. In diesem Fall ist geht es um Widrigkeiten und wie man ihnen begegnen & mit ihnen umgehen kann.
Hamilton legt den Hauptaugenmerk auf die vermutlich 4 grundlegenden & universellen Problemquellen der meisten Menschen ein, namentlich Familie, Liebe, Gesundheit & der Tod.

HtdwA ist, wie die anderen Bücher aus der Reihe der School of Life auch, angenehm zu lesen, interessant und bietet viele fruchtbare Denkanstöße & Sichtweisen. Selbstverständlich kann der Autor (leider?) keine allgemeingültigen Lösungsansätze für die Probleme bieten, was aber auch in der Natur dieser Probleme liegt, dafür listet er allerdings auf, wie viele Persöhnlichkeiten von Rang & Namen damit umgegangen sind & warum ihre Erfahrungen es wert sind, daß man sich mit ihnen auseinandersetzt.
Auch dieses Buch ist hochgradig lesenswert & bietet ein Sammelsurium an interessanten & erfrischenden Ideen, die die eigenen Probleme in Relation setzen & in den meisten Fällen vereinfachen.

5 von 5 Sternen

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Molyneux: The Art of the Argument

Das Sachbuch The Art of the Argument von Stefan Molyneux dreht sich (wie der Titel relativ subtil andeutet 😉) um die Kunst der Argumentation. Gleich zu Beginn stellt Molyneux die These auf, daß das Argument die Grundlage für Zivilisation und Menschlichkeit, die Grundlage für Frieden und Wahrheit ist.

Molyneux erklärt gleich zu Beginn die Unterschiede zwischen deduktiver und induktiver Schlußfolgerung und entlarvt gleich zu Beginn die Sinnlosigkeit und intellektueller Unaufrichtigkeit so mancher politischer Argumentation, die „synonyme Logik” verwendet, um Gesprächspartner zu manipulieren. Er erläutert die Unterschiede zwischen Wahrheit-Argumente & Werte-Argumente, zwischen Sicherheit & Wahrscheinlichkeit in Schlußfolgerung & Argumentation.

Schon auf den ersten dreißig Seiten ist The Art of the Argument hochinteressant, spannend und besticht durch pointierte Logik. Zwar ist das Buch meiner Meinung nach nichts, was man zwischen Tür und Angel lesen sollte, sondern aufmerksam auf sich einwirken lassen sollte, doch ich schätze es jetzt schon als sehr lesenswert und hilfreich ein. 😻 👍

Rezension folgt bei Gelegenheit.

Young: How to Think about Exercise

Zusammenfassung

Das Sachbuch How to Think About Exercise von der School of Life beschäftigt sich auf philosophischen, psychologischen und physiologischen Ebenen mit dem Thema der körperlichen Ertüchtigung. In unserer westlichen Zivilisation werden Körper und Geist häufig als zwei unterschiedliche Entitäten betrachtet, obwohl beides untrennbar miteinander verbunden ist und deutlich voneinander abhängt.
Damon Young zeigt die Vorteile gleichzeitiger körperlicher & geistiger Ertüchtigung auf und zeigt anhand historischer Personen & Beispiele auf, daß Intelligenz und Fitneß sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern einander ergänzen & fördern.
Behuf des Buches ist, ein anderes Verständnis für Training anzubieten, und diesen erfüllt es.

Das Buch ist, wie die anderen Werke dieser Reihe von der School of Life auch, relativ dünn, angenehm zugänglich und flott gelesen. Was jedoch nicht heißt, daß es trivial oder seicht ist.
Abgesehen von einigen Passagen, die mir nicht zugesagt haben, ist es interessant und hilfreich. Obwohl ich für mich selbst nicht übermäßig viel aus dem Buch gewinnen konnte, weil ich ohnehin sportaffin bin, betrachte ich es als lesenswert und empfehle es ruhigen Gewissens weiter.

4 von 5 Sternen

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Wong: John Dies at the End

In dem Roman John Dies at the End trifft sich David mit dem Reporter Arnie Blondestone, um ihm von seiner Erfahrung mit einer mysteriösen Droge, die allgemein „Sojasauce” genannt wird, zu erzählen – und über den haarsträubenden Irrsinn, der folgte, als David Opfer der Droge wurde: eine Reihe surrealer Abenteuer und persönliche wie auch globale Bedrohungen.

Es war sicherlich eine große Verständnishilfe, daß ich den gleichnamigen Film vorher gesehen hatte, denn bei der Lektüre kann man ansonsten Gefahr laufen, den Überblick zu verlieren.
John dies at the End ist kurzweilig & humorvoll und das Wechselspiel zwischen Handlung, Horror, ernsthaft-philosophischen, extistentialistischen Überlegungen und absurder Komik ist ebenso unterhaltsam wie erfrischend.

4 von 5 Sternen

Wong, David: John dies at the End
©2011 David Wong, Titan Books
ISBN: 978 085 768 622 0