Schlagwort-Archive: Philosophie

Psychologie Heute 01/2018

Themen der Ausgabe Jan. 2018:

  • Das erlaube ich mir:
    Die eigenen Wünsche ernstnehmen
  • „Jeder ist für seine eigene Erlaubnis verantwortlich”
  • „Falsche Gedanken über sich selbst stehen einem oft im Weg”
  • Warum Serien süchtigmachen können
  • Raketen & Böller zum Jahreswechsel – Feuerwerk der Gefühle
  • „Ich brauche eigentlich keine Therapie”
  • „Wir alle können heroische Taten vollbringen”
  • Familientreffen auf dem Soldatenfriedhof
  • „Das Wichtigste für gute Photos ist die Motivation”
  • Mein Job, das bin ich (nicht)

Psychologie Heute 12/2017

Themen der Ausgabe Dez. 2017:

  • Beziehungsfähig:
    Über das Potential, eine glückliche Partnerschaft zu führen
  • Beziehungsfähig werden:
    Glaubenssätze & ihr Einfluß auf die Qualität unserer Beziehungen
  • Begriff Fanatismus eine Sackgasse:
    fehlende Spiritualität kann Gewalt auslösen, behauptet Religionspsychologe
  • Seltsame Dinge, die uns widerfahren, sind angeblich oft mehr als Zufall
  • Über den Nutzen von Kreativität & Kunst
  • Mitgefühl – geduldiger & toleranter werden
  • Über Mut
  • Zivilcourage – Selbstvertrauen & Selbstsicherheit spielen eine große Rolle?
  • Leben nach dem Tod? – philosophische Überlegungen
  • Schriftsteller John Düffel über den Zwang zur Selbstoptimierung
  • kann man mit psychologischen Mitteln Gewalt eindämmen oder verhindern?

Stalker RPG im Angebot

Da Halloween vor der Tür steht, ist derzeit auf dem Internetz-rollenspiel-portal rpgnow.com das Rollenspiel Stalker im Angebot und kostet 8,28 $.

Entgegen Ihrer ersten Reaktion und Vermutung geht es in dem Spiel nicht darum, Personen, auf die man obsessiv emotional fixiert ist, zu verfolgen, zu beobachten und zu belästigen. 😉

Das Rollenspiel basiert auf dem Science Fiction-Roman Picknick am Wegesrand & dem Film Stalker von den Gebrüdern Strugazki und hatte bei der Veröffentlichung in Finnland national Beachtung gefunden & wurde prämiert.
Das Rollenspiel ist sowohl in der Umsetzung, als auch in der Präsentation rundum gelungen und ist von Arkadi Strugazki als offizielles Rollenspiel anerkannt worden.

Das Rollenspiel verzichtet auf Würfel, stattdessen richtet sich das Regelsystem nach Werten der Figuren und nach der Qualität der Erzählung & der Ideen der Spieler, um Herausforderungen zu bewältigen. (Optional kann man selbstverständlich dennoch mit Würfeln arbeiten.)
Die Welt von Stalker / Picknick am Wegesrand basiert auf unserer realen und spielt nur knapp in der Zukunft, nachdem Außerirdische in sechs Zonen auf der Erde kurz gelandet waren. In diesen sechs Zonen spielen die Gesetze der Physik verrückt und es sind sogenannte Stalker, die in diese lebensgefährlichen Zonen eindringen, um Artefakte zu suchen, um diese verkaufen zu können.

Das Rollenspiel ist, ebenso wie die anderen Werke, definitiv lesens- und sehenswert, die Idee hinter dem Ganzen ist unterhaltsam & alles andere als trivial. Stalker RPG hat nicht grundlos zahlreiche Rezensionen in der Presse & von Einzelpersonen in der Rollenspielszene erhalten, in denen das Werk (das gänzlich auf Zusatzbücher verzichtet) in den höchsten Tönen gelobt wird. 👍 😻

Hamilton: How to Deal with Adversity

Zusammenfassung

How to Deal with Adversity ist ein weiteres Sachbuch aus der School of Life, das sich mit einer Problematik der menschlichen Existenz beschäftigt. In diesem Fall ist geht es um Widrigkeiten und wie man ihnen begegnen & mit ihnen umgehen kann.
Hamilton legt den Hauptaugenmerk auf die vermutlich 4 grundlegenden & universellen Problemquellen der meisten Menschen ein, namentlich Familie, Liebe, Gesundheit & der Tod.

HtdwA ist, wie die anderen Bücher aus der Reihe der School of Life auch, angenehm zu lesen, interessant und bietet viele fruchtbare Denkanstöße & Sichtweisen. Selbstverständlich kann der Autor (leider?) keine allgemeingültigen Lösungsansätze für die Probleme bieten, was aber auch in der Natur dieser Probleme liegt, dafür listet er allerdings auf, wie viele Persöhnlichkeiten von Rang & Namen damit umgegangen sind & warum ihre Erfahrungen es wert sind, daß man sich mit ihnen auseinandersetzt.
Auch dieses Buch ist hochgradig lesenswert & bietet ein Sammelsurium an interessanten & erfrischenden Ideen, die die eigenen Probleme in Relation setzen & in den meisten Fällen vereinfachen.

5 von 5 Sternen

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Molyneux: The Art of the Argument

Das Sachbuch The Art of the Argument von Stefan Molyneux dreht sich (wie der Titel relativ subtil andeutet 😉) um die Kunst der Argumentation. Gleich zu Beginn stellt Molyneux die These auf, daß das Argument die Grundlage für Zivilisation und Menschlichkeit, die Grundlage für Frieden und Wahrheit ist.

Molyneux erklärt gleich zu Beginn die Unterschiede zwischen deduktiver und induktiver Schlußfolgerung und entlarvt gleich zu Beginn die Sinnlosigkeit und intellektueller Unaufrichtigkeit so mancher politischer Argumentation, die „synonyme Logik” verwendet, um Gesprächspartner zu manipulieren. Er erläutert die Unterschiede zwischen Wahrheit-Argumente & Werte-Argumente, zwischen Sicherheit & Wahrscheinlichkeit in Schlußfolgerung & Argumentation.

Schon auf den ersten dreißig Seiten ist The Art of the Argument hochinteressant, spannend und besticht durch pointierte Logik. Zwar ist das Buch meiner Meinung nach nichts, was man zwischen Tür und Angel lesen sollte, sondern aufmerksam auf sich einwirken lassen sollte, doch ich schätze es jetzt schon als sehr lesenswert und hilfreich ein. 😻 👍

Rezension folgt bei Gelegenheit.

Young: How to Think about Exercise

Zusammenfassung

Das Sachbuch How to Think About Exercise von der School of Life beschäftigt sich auf philosophischen, psychologischen und physiologischen Ebenen mit dem Thema der körperlichen Ertüchtigung. In unserer westlichen Zivilisation werden Körper und Geist häufig als zwei unterschiedliche Entitäten betrachtet, obwohl beides untrennbar miteinander verbunden ist und deutlich voneinander abhängt.
Damon Young zeigt die Vorteile gleichzeitiger körperlicher & geistiger Ertüchtigung auf und zeigt anhand historischer Personen & Beispiele auf, daß Intelligenz und Fitneß sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern einander ergänzen & fördern.
Behuf des Buches ist, ein anderes Verständnis für Training anzubieten, und diesen erfüllt es.

Das Buch ist, wie die anderen Werke dieser Reihe von der School of Life auch, relativ dünn, angenehm zugänglich und flott gelesen. Was jedoch nicht heißt, daß es trivial oder seicht ist.
Abgesehen von einigen Passagen, die mir nicht zugesagt haben, ist es interessant und hilfreich. Obwohl ich für mich selbst nicht übermäßig viel aus dem Buch gewinnen konnte, weil ich ohnehin sportaffin bin, betrachte ich es als lesenswert und empfehle es ruhigen Gewissens weiter.

4 von 5 Sternen

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Wong: John Dies at the End

In dem Roman John Dies at the End trifft sich David mit dem Reporter Arnie Blondestone, um ihm von seiner Erfahrung mit einer mysteriösen Droge, die allgemein „Sojasauce” genannt wird, zu erzählen – und über den haarsträubenden Irrsinn, der folgte, als David Opfer der Droge wurde: eine Reihe surrealer Abenteuer und persönliche wie auch globale Bedrohungen.

Es war sicherlich eine große Verständnishilfe, daß ich den gleichnamigen Film vorher gesehen hatte, denn bei der Lektüre kann man ansonsten Gefahr laufen, den Überblick zu verlieren.
John dies at the End ist kurzweilig & humorvoll und das Wechselspiel zwischen Handlung, Horror, ernsthaft-philosophischen, extistentialistischen Überlegungen und absurder Komik ist ebenso unterhaltsam wie erfrischend.

4 von 5 Sternen

Wong, David: John dies at the End
©2011 David Wong, Titan Books
ISBN: 978 085 768 622 0