Schlagwort-Archive: School of Life

Young: How to Think about Exercise

Zusammenfassung

Das Sachbuch How to Think About Exercise von der School of Life beschäftigt sich auf philosophischen, psychologischen und physiologischen Ebenen mit dem Thema der körperlichen Ertüchtigung. In unserer westlichen Zivilisation werden Körper und Geist häufig als zwei unterschiedliche Entitäten betrachtet, obwohl beides untrennbar miteinander verbunden ist und deutlich voneinander abhängt.
Damon Young zeigt die Vorteile gleichzeitiger körperlicher & geistiger Ertüchtigung auf und zeigt anhand historischer Personen & Beispiele auf, daß Intelligenz und Fitneß sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern einander ergänzen & fördern.
Behuf des Buches ist, ein anderes Verständnis für Training anzubieten, und diesen erfüllt es.

Das Buch ist, wie die anderen Werke dieser Reihe von der School of Life auch, relativ dünn, angenehm zugänglich und flott gelesen. Was jedoch nicht heißt, daß es trivial oder seicht ist.
Abgesehen von einigen Passagen, die mir nicht zugesagt haben, ist es interessant und hilfreich. Obwohl ich für mich selbst nicht übermäßig viel aus dem Buch gewinnen konnte, weil ich ohnehin sportaffin bin, betrachte ich es als lesenswert und empfehle es ruhigen Gewissens weiter.

4 von 5 Sternen

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Hoffmann: How to Be Bored

Zusammenfassung

Das Sachbuch How to Be Bored der School of Life beschäftigt sich mit dem Für und Wider des aktiven Langweilens & der Meditation. Eva Hoffmann spricht die Problematik des ewigen Beschäftigtseins, der mentalen Erschöpfung & der Konzentrationsschwäche an und zeigt Alternativen & Lösungen auf.

Wie sämtliche anderen „How to”-Bücher der School of Life behandelt auch dieses nicht nur das Titelthema, sondern zeigt auch noch andere Aspekte auf, die nur scheinbar wenig mit dem Hauptthema zu tun haben, tatsächlich aber eng damit verwoben sind.
Selbstverständlich ist auch How to Be Bored augenöffnend, interessant, unterhaltsam und hilfreich. Eine eindeutige Lektüreempfehlung.

5 von 5 Sternen

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de Botton: The Course of Love

Zusammenfassung

Der Roman The Course of Love (dt.: Der Lauf der Liebe) von Alain de Botton beschäftigt sich mit dem Vorspiel, Beginn und Werdegang zweier Menschen, die zueinander finden. Die Erzählung findet umsichtig statt, beleuchtet also die verschiedenen psychologischen Hinter- und Beweggründe der Protagonisten und konzentriert sich vorwiegend auf das bestenfalls suboptimale Miteinander.

Der Roman ist unterhaltsam, auf eine eigentümliche Art spannend und auf vielen Ebenen lehrreich, ohne aufzuziehen oder zu predigen.
Die Lektüre empfehle ich grundsätzlich jedem, insbesondere aber Paaren.

5 von 5 Sternen

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