Archiv der Kategorie: Privates

Interessante Sichtweise & Argumentation

Gestern erzählte mir ein Freund von einer kuriosen Situation, die ich bemerkenswert fand. Der gute Mann ist ein ausgemachter Zyniker und scheut sich nicht, der Realität in das oft häßliche Gesicht zu gucken und offene Worte zu sprechen.

So erklärte er bei Gelegenheit einem Jungen, daß es drei Dinge im Umgang mit Menschen gäbe, die seiner Meinung nach immer funktionieren: Bestechen, Drohen und Erpressen. Es wird wohl niemanden überraschen, daß die christlichen Eltern des Jungen wenig glücklich darüber waren und das selbstverständlich anders sahen.

Interessant dabei ist, daß ihr Glauben sie zum guten Benehmen, Beten und Glauben animiert, indem man ihnen das Himmelreich verspricht (Bestechung). Schlechte Menschen wiederum kommen nach ihrem Tod in die Hölle und erleiden unendliche Qualen (Drohung). Und nun wird die ganze Chose abgerundet, indem man den Gläubigen vermittelt, daß sie entweder bei gutem Betragen in den Himmel kommen oder in der Hölle schmoren müssen (Erpressung).
Die christliche Religion funktioniert schon seit etwa zweitausend Jahren.

Unabhängig davon, wie man der christlichen Religion gegenüber eingestellt ist, ich bin überzeugt, daß der gute Mann nach Punkten auf der argumentativen Ebene eindeutig gewonnen hat.

Der Geschmack der Enttäuschung

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Quelle: http://www.conalco.de

Der zwölfjährige Highland Park Scotch gehörte recht lange Zeit zu meinen favorisierten Whiskys. Die zuletzt gekaufte Flasche allerdings war überhaupt nicht nach meinem Geschmack, seither steht sie in meiner Sammlung und versteckt sich unter einer Staubschicht. An dem zwölfjährigne Highland Park schätzte ich den deutlichen und äußerst angenehmen Geschmack von Heidekraut, den man meines Wissens nach nicht allzu oft bei Spirituosen finden kann.
Dieser fehlt gänzlich und zurück bleibt ein gesichtsloser Allerweltswhisky, der zwar nett, aber gewöhnlich, wenn nicht gar ordinär ist.

Man mag von Jim Murray und seiner sogenannten Whisky Bible halten, was man will, aber als ich in der Ausgabe 2015 las, daß er einen ähnlichen Eindruck von dem zwölfjährigen Highland Park hat, mußte ich davon ausgehen, daß ich nicht nur eine „schlechte” Flasche oder Abfüllung erwischt hatte, sondern daß das mit großer Wahrscheinlichkeit ein generelles Phänomen ist.
Im Endeffekt ist es mir egal, woran das liegt, aber für mich ist der Highland Park somit aus dem Rennen. Ich werde nicht auf gut Glück Flaschen kaufen, bloß weil es sein könnte, daß der Whisky nach Heidekraut schmecken könnte.

In Memoriam: Terry Pratchett

Quelle: wikipedia.org

Quelle: wikipedia.org

Vor knapp zwei Stunden habe ich erfahren, daß Terry Pratchett verstorben ist.
Von dem Autor habe ich einige Bücher vom Scheibenweltzyklus gelesen und fand sie großteils unterhaltsam und amüsant. Bemerkenswert fand ich die ungewöhnliche Sichtweise, wie er oft banale oder auch höchst unerfreuliche Dinge in den Romanen beschrieben hat.

Da sein Verscheiden in den meisten Massenmedien schon hinreichend breitgetreten wird, werde ich mit dieser Mitteilung wohl nichts Neues zum Thema beizutragen haben. Darüber hinaus sind in den letzten Jahren zahlreiche Menschen gestorben, die einen großen und (häufig) wünschenswerten Einfluß auf die Welt, auf Menschengruppen oder auf einzelne Personen wie mich gehabt haben, ohne daß ich etwas dazu geschrieben habe.
Daraus folgt, daß ich es vermutlich bei einer Kurzmitteilung belasse.

So long and thanks for all the fish, Sir Pratchett.

Datenträgersorgen

Vielleicht wußten Sie schon, daß Datenträger nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Das schließt auch gekaufte CDs und DVDs ein und bedeutet, daß sich im Laufe der Jahre immer mehr Fehler einschließen, bis der Datenträger schlußendlich kaum noch zu genießen ist. Verschiedenen IT-Magazinen halten gepreßte CDs und DVDs 20 bis 80 Jahre, also sollte man rechtzeitig beginnen, Sicherheitskopien anzulegen.

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Quelle: wikipedia.de

Heute habe ich damit angefangen, meine Musik-CD-Sammlung erneut zu .mp3-Dateien zu verarbeiten, diesmal jedoch nicht mit variabler Bitrate, die zwar platzsparend ist, aber nicht die höchstmögliche Wiedergabequalität gewährleistet, sondern mit der maximalen Auflösung von konstanten 320 kbit.
Aufgrund digitalen Platzmangels kann ich es mir nicht leisten, sämtliche Alben in dem FLAC-Format zu speichern und muß mir leider mit dem suboptimalen mp3-Format aushelfen.
Da ich ein wenig mehr als nur ein bis zwei Dutzend CDs habe, ist das eine etwas größere Aufgabe, die ich schon seit geraumer Zeit vor mir herschiebe. Dennoch ist es etwas, was es meiner Meinung nach zu tun gilt. 😩

Akute Zeitprobleme

Nein, ich habe diesen Blog nicht vergessen, nur bin ich derzeit mit einem Projekt derart ausgelastet, daß nicht mehr viel Zeit für anderes bleibt. 😵

Das heißt, ich lasse meine Geschichte ebenso liegen wie andere Freizeitbeschäftigungen und Freizeitprojekte, das schließt meine Internetzseiten nun einmal mit ein.

Mit ein wenig Glück werde ich die kommenden Tage das Projekt erfolgreich abschließen können und dann habe ich auch wieder mehr Zeit, die ich auch auf Inhalte verwenden kann.