Archiv der Kategorie: Privates

Freitod, Exit & Goodall

Zu dem dank David Goodall aktuell in einigen Nachrichtenkanälen aufgegriffenen Thema Selbstmord oder Freitod und die Option der Vereinigung Exit in der Schweiz möchte ich „nur” darauf hinweisen, daß es vor gar nicht allzu langer Zeit hierzulande eine relativ ähnliche Debatte gab, deren Ausgang Ihnen sicherlich bekannt sein dürfte.

Um die damaligen erfolgreichen Aktivisten sinnfällig zu zitieren:
„Mein Körper gehört mir.”

Wikipediartikel über Exit

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Thoughty2 zum Thema Political Correctness

Das Thema der politischen Korrektheit („Political Correctness”) ist in den letzten Jahren hierzulande auch immer brisanter geworden, auch wenn es noch weit etwas von dem Ausmaß der angelsächsischen westlichen Kultur entfernt ist.
Thoughty2 hat kürzlich ein hochinteressantes & meiner Meinung nach wichtiges Video zu diesem Thema hochgeladen. Er erklärt, warum politische Korrektheit wortwörtlich Menschenleben kostet & der Tod von Humor & freier Meinungsäußerung ist.

Thoughty2 ist ein hochinteressanter Youtube-Kanal, der sich mit den unterschiedlichsten Themen beschäftigt & diese zusammenfaßt & humorvoll präsentiert + erläutert. 👍

Internationaler Männertag

Quelle: de.wikipedia.org

Am 19. Nov. war Internationaler Männertag.

„Dies ist eine großartige Idee, die zu mehr Gleichgewicht der Geschlechter führen würde. Die UNESCO freut sich auf eine Zusammenarbeit mit den Organisatoren des Internationalen Männertages.“

(Ingeborg Breines, Direktorin der Abteilung Women and Culture of Peace)

Es sind vorwiegend (ausschließlich?) Männer, die im Straßenbau, in der Kanalisation, bei der Müllabfuhr und auf Baustellen die anfallende Arbeit stemmen.
Die Infrastruktur unserer Zivilisation wurde auf den Rücken von Männern errichtet und wird durch sie am Laufen gehalten.

Das wird ebenso gerne vergessen, wie daß sich in der westlichen Zivilisation mehr Männer als Frauen das Leben nehmen, daß sie in Bildung, Gesundheitswesen und Rechtsprechung benachteiligt werden, daß es deutlich mehr obdachlose Männer als Frauen gibt.

Liebe Männer, achtet auf Eure Gesundheit, achtet auf Eure Ernährung. Besucht einen Zahnarzt und einen Allgemeinmediziner. Macht Sport. Kümmert Euch um Eure Kinder – Sie brauchen Euch.

Cocktail: Apfelschorle

Letztes Wochenende wurde ich zu einer lustigen Runde eingeladen, in der die Gäste angeheitert verschiedene Alkoholika und andere Getränke abenteuerlich vermischten, um neue Cocktails zu kreieren. Es mag wohl kaum verwundern, daß da die eine oder andere Mischung zustandekam, die geschmacklich nur mäßig überzeugte. 😅
Während des Abends und einiger eher klassischen Mischungen probierte ich mich auf Drängen anderer Gäste auch an relativ ungewöhnlichen Mischungen aus und stolperte dabei über ebendiese Mischung, die ich erst „Acé,” wie das Bleichmittel, später dann „Apfelschorle” nannte.

Die Mischung ist ungefähr ein Drittel Martini Dry und ungefähr zwei Drittel Tonic Water. Man mag es kaum glauben, aber dieser Cocktail(?) ist geschmacklich fast nicht von handelsüblicher Apfelsaftschorle zu unterscheiden. 😳
Das Getränk ist nicht zu meinem favorisiertem alkoholischen Getränk geworden [Wenn ich Apfelsaftschorle trinken möchte, trinke ich lieber echte.], aber vielleicht finden Sie es amüsant oder sogar lecker. Viel Spaß. 😉

Sigil

Das Programm Sigil ist ein plattformübergreifender Editor und dafür gedacht, e-Bücher im .epub-Format zu erstellen oder zu überarbeiten und ist in vielerlei Hinsicht mächtig und nützlich. Wenn man sich mit dem Editor eingehend befaßt, vereinfacht und beschleunigt das das Erstellen, Überarbeiten und Verschlanken von .epub-Dokumenten deutlich. 👍
Die Dokumentation läßt zu wünschen übrig und mit den zahlreichen sogenannten Plugins bin ich auch nicht wirklich zufrieden. Das ändert jedoch nichts an der Nützlichkeit des Programms und daran, daß ich es dennoch wärmstens empfehle.

Derzeit benutze ich Sigil, um Briefe in digitaler Version und per Email zu verschicken, damit der Empfänger die Möglichkeit hat, den jeweiligen Brief auch auf dem e-Buchlesegerät zu lesen und nicht auf die Papierversion warten muß und angewiesen ist.
Je mehr ich mich mit Sigil auseinandersetze, um so weniger behäbig finde ich das Programm und um so angenehmer finde ich das gleichzeitige Bearbeiten und Erstellen von Dokumenten in Open Office und Sigil.

Wikipediaartikel

Interessante Sichtweise & Argumentation

Gestern erzählte mir ein Freund von einer kuriosen Situation, die ich bemerkenswert fand. Der gute Mann ist ein ausgemachter Zyniker und scheut sich nicht, der Realität in das oft häßliche Gesicht zu gucken und offene Worte zu sprechen.

So erklärte er bei Gelegenheit einem Jungen, daß es drei Dinge im Umgang mit Menschen gäbe, die seiner Meinung nach immer funktionieren: Bestechen, Drohen und Erpressen. Es wird wohl niemanden überraschen, daß die christlichen Eltern des Jungen wenig glücklich darüber waren und das selbstverständlich anders sahen.

Interessant dabei ist, daß ihr Glauben sie zum guten Benehmen, Beten und Glauben animiert, indem man ihnen das Himmelreich verspricht (Bestechung). Schlechte Menschen wiederum kommen nach ihrem Tod in die Hölle und erleiden unendliche Qualen (Drohung). Und nun wird die ganze Chose abgerundet, indem man den Gläubigen vermittelt, daß sie entweder bei gutem Betragen in den Himmel kommen oder in der Hölle schmoren müssen (Erpressung).
Die christliche Religion funktioniert schon seit etwa zweitausend Jahren.

Unabhängig davon, wie man der christlichen Religion gegenüber eingestellt ist, ich bin überzeugt, daß der gute Mann nach Punkten auf der argumentativen Ebene eindeutig gewonnen hat.

Der Geschmack der Enttäuschung

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Quelle: http://www.conalco.de

Der zwölfjährige Highland Park Scotch gehörte recht lange Zeit zu meinen favorisierten Whiskys. Die zuletzt gekaufte Flasche allerdings war überhaupt nicht nach meinem Geschmack, seither steht sie in meiner Sammlung und versteckt sich unter einer Staubschicht. An dem zwölfjährigne Highland Park schätzte ich den deutlichen und äußerst angenehmen Geschmack von Heidekraut, den man meines Wissens nach nicht allzu oft bei Spirituosen finden kann.
Dieser fehlt gänzlich und zurück bleibt ein gesichtsloser Allerweltswhisky, der zwar nett, aber gewöhnlich, wenn nicht gar ordinär ist.

Man mag von Jim Murray und seiner sogenannten Whisky Bible halten, was man will, aber als ich in der Ausgabe 2015 las, daß er einen ähnlichen Eindruck von dem zwölfjährigen Highland Park hat, mußte ich davon ausgehen, daß ich nicht nur eine „schlechte” Flasche oder Abfüllung erwischt hatte, sondern daß das mit großer Wahrscheinlichkeit ein generelles Phänomen ist.
Im Endeffekt ist es mir egal, woran das liegt, aber für mich ist der Highland Park somit aus dem Rennen. Ich werde nicht auf gut Glück Flaschen kaufen, bloß weil es sein könnte, daß der Whisky nach Heidekraut schmecken könnte.

In Memoriam: Terry Pratchett

Quelle: wikipedia.org

Quelle: wikipedia.org

Vor knapp zwei Stunden habe ich erfahren, daß Terry Pratchett verstorben ist.
Von dem Autor habe ich einige Bücher vom Scheibenweltzyklus gelesen und fand sie großteils unterhaltsam und amüsant. Bemerkenswert fand ich die ungewöhnliche Sichtweise, wie er oft banale oder auch höchst unerfreuliche Dinge in den Romanen beschrieben hat.

Da sein Verscheiden in den meisten Massenmedien schon hinreichend breitgetreten wird, werde ich mit dieser Mitteilung wohl nichts Neues zum Thema beizutragen haben. Darüber hinaus sind in den letzten Jahren zahlreiche Menschen gestorben, die einen großen und (häufig) wünschenswerten Einfluß auf die Welt, auf Menschengruppen oder auf einzelne Personen wie mich gehabt haben, ohne daß ich etwas dazu geschrieben habe.
Daraus folgt, daß ich es vermutlich bei einer Kurzmitteilung belasse.

So long and thanks for all the fish, Sir Pratchett.