Archiv der Kategorie: Lichtspiel

Sideways

Zusammenfassung

Sideways ist ein ruhiger Film, der sich um die beiden Freunde Miles und Jack dreht, die eine Woche lang durch Kalifornien reisen, um Jacks Junggesellenabschied zu feiern, Wein zu trinken und Winzereien zu besuchen. Während Miles’ Hauptaugenmerk auf Wein und Essen liegt, ist es Jacks erklärtes Ziel, seine letzte Woche „Freiheit” mit sexuellen Abenteuern zu zelebrieren.

Der Film ist facettenreich, humorvoll und leise; er ist liebevoll, geistreich und subtil. Es macht Spaß, ihn mehrmals anzugucken und neue Details zu entdecken. Sideways ist einer der wenigen Liebesfilme, die ich mir ohne Brechreiz angucken kann, er handelt von Freundschaft und Älterwerden, von Treue und Ehrlichkeit. Und selbstverständlich auch von Wein.
Sehr sehenswert, auch wiederholt. 👍

5 von 5 Sternen

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TED – Ideen, die es mundtot zu machen gilt

Auf die Empfehlung eines Freundes hin hatte ich mich vermehrt TED gewidmet und es vorerst nicht bereut. Als die Themen abwegiger & realitätsferner wurden und sich immer mehr der Politischen Korrektheit anbiederten, verlor ich das Interesse und ignorierte die meisten Neuerscheinungen des YouTube-Kanals.
Das Faß zum Überlaufen gebracht hat das orwellische Verhalten TEDs, Kritiker mundtot machen zu wollen, indem diese wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen angeschwärzt wurden:

In diesem Sinne: Adieu, TED.

Star Wars VII – Das Erwachen der Macht

Zusammenfassung

Das Erwachen der Macht ist der 7. Teil der Krieg der Sterne-Saga (Star Wars) und spielt rund 20 Jahre nach Rückkehr der Jediritter.
Luke Skywalker ist seit etlichen Jahren untergetaucht und der Widerstand und die Erste Ordnung sind auf der Suche nach Kartenteilen, um ihn zu finden. Angeführt wird die Suche von der mysteriösen Rey, dem abtrünnigen imperialen Soldaten Finn & Han Solo, bis sie gemeinsam mit dem Widerstand einen dritten Todesstern bekämpfen müssen.

Nach dem Debakel von Episode 1 bis 3 war es definitiv die einzig richtige (weil wünschenswerte) Entwicklung, George Lukas’ vorsätzlich verzogenes Lieblingskind & Geldmaschine Krieg der Sterne jemand anderem zu überlassen, auch wenn es Disney ist. Die Kinderfilmfabrik kann die Sage nur schwerlich schlechter behandeln als der Schöpfer; und das Ergebnis ist zwar nicht bahnbrechend, geht aber ganz klar in die richtige Richtung.

3 von 5 Sternen

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Der Marsianer

Zusammenfassung

symbol_moviesthe-martian-posterDer Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Andy Weir, der sich durch hohe Realitätsnähe und wissenschaftlicher Fundiertheit auszeichnet.
Während der 3. Marsmission der NASA wird der Astronaut Mark Watney vom Rest der Mannschaft getrennt, die von dessen Tod ausgehen muß & ihn zurückläßt, als sie die Missio vorzeitig abbricht und den Rückflug antritt. Als einziger Mensch auf dem ungastlichen Planeten ist es an ihm & seinem Erfindungsreichtum, am Leben zu bleiben, bis die erhoffte Rettung eintritt. Vermutlich mit der nächsten planmäßigen Marsmission ungefähr vier Jahre später.

Trotz seiner Schwächen gestehe ich dem Film solide 4 Sterne zu. Im Vergleich zum Buch gibt es wesentlich weniger technische Details und wissenschaftliche Finessen, außerdem wurde die Erzählung abgespeckt, aber das ist wohl dem zeitlichen Rahmen und der Notwendigkeit, unterhaltsam zu sein, geschuldet.
Wenn man sich mit (realistischer) Science Fiction anfreunden kann, sollte man den Film definitiv sehen; er besticht visuell, ist unterhaltsam und in fast jeder Hinsicht solide präsentiert.

4 von 5 Sternen

4 von 5 Sternen

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Primer – Der komplizierteste Science Fiction-Film aller Zeiten?

Zusammenfassung

symbol_moviesprimer_miniDer Film Primer ist einer der kompliziertesten Science Fiction-Filme, die es gibt, daran besteht kein Zweifel. Inhaltlich geht es um die zufällige Entdeckung von Zeitreisen und vorsichtigem Ausprobieren und Benutzen der Technologie, die allerdings den beiden Protagonisten innerhalb weniger Tage (Normalzeit) über den Kopf wächst.

Im Unterschied zu Filmen David Lynchs (Mulholland Drive, Lost Highway) oder Stanley Kubricks (in diesem Fall 2001: Odyssey in Space) ist dieser Film nicht darauf ausgelegt, kognitive Dissonanzen (sogenannter Mindfuck) zu erzeugen, sondern daß man diesen mit „ein wenig” Recherche und Überlegung verstehen kann.

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72 Stunden (Deine letzten 3 Tage)

Zusammenfassung

symbol_movies72 Stunden ist eine Mischung aus (in erster Linie) Psychoschauerfilm und Weltuntergangsfilm. Kameratechnisch und visuell umwerfend, die Geschichte selbst ist alles andere als schön, sondern verstörend und morbide. Falls Sie immer noch interessiert sind: Bedingt sehenswert. 😀

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