CV-Sorgen (Reason)

Zusammenfassung

symbol_play_musicSeit einiger Zeit arbeite ich mit dem Musikprogramm Reason, habe aber den Sinn und die korrekte Verwendung der CV-Vernetzung nicht verstanden. Im Laufe der letzten Monate hat sich mir dann immer öfter die Frage gestellt, für was CV gut ist und verschiedene Artikel und Anleitungen haben mir leider nicht verdeutlichen können, wo der Hase im Pfeffer begraben liegt.

Das hat sich nun dank eines Buchs, das ich mir zu Weihnachten schenken lasse (und in dem ich schon etwas gelesen habe), geklärt.

 

Hintergrund – das Problem

Seit geraumer Zeit „arbeite” ich schon mit dem Programm Reason, das ein virtuelles Studio darstellt. Im Laufe der Zeit habe ich schon so einige Male versucht, damit Musik zu basteln, die glücklicheren Ergebnisse habe ich dann auf meiner Internetzseite Kater auf Baldrian veröffentlicht.

 

Reason

Um es abzukürzen: Reason ist meiner Meinung nach ein extrem vielseitiges, mächtiges Musikprogramm, das nicht nur stark erweiterbar ist, sondern auch eine schier ehrfurchtgebietende Komplexität hat, wenn man in die Tiefe geht. Auf meinem alten Blog (den ich wegen nicht eines nachvollziehbaren Datentransfers von täglich über 1 GigaByte vom Netz nehmen mußte) hatte ich einen Artikel über Reason veröffentlicht; bis ich den wieder ins Netz stelle, sei nur soviel dazu gesagt, daß ich von dem Programm begeistert bin und finde, daß die 300 bis 400 Euro gut investiert sind, wenn man als Gelegenheitsbastler Musik machen möchte.

 

Das Mysterium CV

Wenn man nun ein wenig in die Tiefe geht, stolpert man unweigerlich über die Möglichkeit, Musikinstrumente und Effektgeräte per virtuellem CV-Kabel so zu verknüpfen, daß sie sich gegenseitig ansteuern und beeinflussen können.

Da sich mir Behuf und Sinn der CV-Verkabelungsmöglichkeiten nicht ergab, habe ich diese vorerst ignoriert und habe lediglich mit Audiokabeln und Direktverbindungen gearbeitet, was meiner Meinung nach in den meisten Fällen ausreicht.

Seit der Programmversion 6.5 kann man das virtuelle Tonstudio Reason aber auch mit sogenannten Rack-Extensions erweitern, indem man weitere Geräte, Effektgeräte und Werkzeuge kauft und herunterlädt. Das Angebot dieser Erweiterungen enthält mittlerweile auch zahlreiche Werkzeuge, die die Möglichkeiten, mit CV zu arbeiten, erweitern und unterstützen.

Wodurch sich mir natürlich die Frage stellte, was ich da verpasse, wenn ich CV geflissentlich ignoriere.  Verschiedene Internetzseiten, die sich mit Reason beschäftigen und auch das Thema CV anschneiden, haben mir aber nicht erklären können, warum ich mir überhaupt die Mühe mit CV machen soll und was es so wichtig macht, daß sich viele schlaue Köpfe die Mühe machen, für CV-Benutzung Erweiterungen zu entwickeln und zu programmieren. Oder die Entwickler von Reason diese Verkabelungsoption überhaupt implementiert haben.

 

Licht im Dunkeln

Das Buch, das  mir schließlich die Augen ein wenig geöffnet hat, ist Reason101 Visual Guide to the Reason Rack von Robert Anselmi, in dem der Autor erklärt hat, daß das CV-Prinzip auf MIDI basiert und was man im Großen und Ganzen damit anstellen kann.

Das Sachbuch kann ich jedem empfehlen, der sich mit Reason ein wenig auseinandersetzen möchte und nur wenig Hintergrundwissen über Synthesizer, Sampler und Effektgeräte hat.

Im Endeffekt könnte ich zum Beispiel mit einem Synthesizer einen anderen ansteuern, wodurch dieser Geräusche von sich geben kann, die man auf herkömmlichen Weg (also per Klaviatur und automatisierte Feineinstellungen) nur sehr schwierig erzeugen könnte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.