Der Geschmack der Enttäuschung

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Quelle: http://www.conalco.de

Der zwölfjährige Highland Park Scotch gehörte recht lange Zeit zu meinen favorisierten Whiskys. Die zuletzt gekaufte Flasche allerdings war überhaupt nicht nach meinem Geschmack, seither steht sie in meiner Sammlung und versteckt sich unter einer Staubschicht. An dem zwölfjährigne Highland Park schätzte ich den deutlichen und äußerst angenehmen Geschmack von Heidekraut, den man meines Wissens nach nicht allzu oft bei Spirituosen finden kann.
Dieser fehlt gänzlich und zurück bleibt ein gesichtsloser Allerweltswhisky, der zwar nett, aber gewöhnlich, wenn nicht gar ordinär ist.

Man mag von Jim Murray und seiner sogenannten Whisky Bible halten, was man will, aber als ich in der Ausgabe 2015 las, daß er einen ähnlichen Eindruck von dem zwölfjährigen Highland Park hat, mußte ich davon ausgehen, daß ich nicht nur eine „schlechte” Flasche oder Abfüllung erwischt hatte, sondern daß das mit großer Wahrscheinlichkeit ein generelles Phänomen ist.
Im Endeffekt ist es mir egal, woran das liegt, aber für mich ist der Highland Park somit aus dem Rennen. Ich werde nicht auf gut Glück Flaschen kaufen, bloß weil es sein könnte, daß der Whisky nach Heidekraut schmecken könnte.

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