Schreibübungen & meine Geschichte

Zusammenfassung

symbol_writingVon zahlreichen (oder gar zahllosen) Übungen, die man in Sachbüchern über das Schreiben ans Herz gelegt bekommt, ist mir eine begegnet, die ich die nächsten Wochen oder Monate ausprobieren möchte.

Diese Übung propagiert freies Schreiben und lockt mit dem Entfalten der Kreativität.

Hintergrund

Da ich das Thema Rezensionen immer wieder schleifenlasse, haben Sie vermutlich keinen Überblick über die Bandbreite der verschiedenen Sachbücher über das Schreiben, die ich schon gelesen habe, derzeit lese oder plane, demnächst zu lesen. Das ist nicht weiter schlimm und auch kaum von Bedeutung, wenn Sie nicht gerade selbst vorhaben, ein Büchlein oder ein Buch zu schreiben. (Falls Sie das doch im Sinn haben sollten, können Sie mir gerne ein Kommentar unter diesen Artikel schreiben, daß ich die Rezensionen in Angriff nehmen soll. 😉 )

 

Die Crux

Unter dem Strich funktioniert die Schreibübung so, daß man sich 10 Minuten hinsetzt und schreibt. Ohne Rücksicht auf Qualität, Grammatik und Rechtschreibung. Im Idealfall per Handschrift, das Arbeiten mit einem Schreibprogramm (wie zum Beispiel Open Office oder Scrivener) ist allerdings auch nicht verboten.

Wichtig ist dabei zu bedenken, daß man diese Schriftstücke zwar durchaus sammeln soll, aber von niemand anderen gelesen werden sollte, damit man sich nicht selbst zensiert und reglementiert. Es geht darum, daß man den Kopf freibekommt, daß man eine kreative Ader entdeckt und freilegt, daß man ungezwungenes Schreiben erlernt und daß man auch eine Schreibroutine entwickelt.

Ob mir das etwas bringt, werde ich ausprobieren und ich werde bei Gelegenheit auch darauf zurückkommen.

 

Meine Geschichte

Über meine Geschichte habe ich an und für sich schon recht viel geschrieben und es hat sich bisher nur sehr wenig geändert. Wenn man mal davon absieht, daß ich nur mit sogenannten Gänseschrittchen vorankomme und teilweise nicht mit der Recherche nachkomme und mir unschlüssig bin, welchen Weg ich einschlage angesichts des aktuellen und des angestrebten Wortumfangs.

Aus diesen verschiedenen Gründen heraus habe ich mich entschieden, mehrere Übersichten zu schreiben (mit unterschiedlichen Längen und ergo auch Detailreichtum), damit ich eine Art Fahrtplan oder Karte für die Handlung habe. Ebenso werde ich die Geschichte vertonen, damit zwei Personen aus meinem Familienkreis dem lauschen können, dabei werde ich anfangen, eine sogenannte „Handlungsbibel” (novel bible) zu erstellen, um mir selbst das Leben mit der Handlung und den Charakteren zu erleichtern.

Das Vertonen der Geschichte hat noch einen großen Vorteil, den man nicht unterschätzen sollte: Wenn man einen Text schreibt und anschließend laut vorliest, fallen nicht nur Fehler eher auf – egal ob Rechtschreib- oder Grammatikfehler -, sondern man kann auch sehr schnell erkennen, wie flüssig sich der Text liest und anhört. Wenn es mir zum Beispiel schwerfällt, einige Sätze unfallfrei vorzulesen, dann ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, daß diese Sätze schlecht (weil zu umständlich) formuliert sind. 😉

Darüber hinaus habe ich mich entschieden, alle 4 Wochen eine Übersicht über meinen Fortschritt und meine Schreibprojekte auf diesem Blog zu veröffentlichen. Die Punkte, die ich darin mit aufführen werde, basieren auf dem Prinzip von der ISBW-Kontinuitätskette (The Magic Spreadsheet). Da wir uns gerade in Woche 3 diesen Jahres befinden, werde ich demzufolge mein kleines Protokoll Ende nächster Woche veröffentlichen.

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