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Wong: John Dies at the End

In dem Roman John Dies at the End trifft sich David mit dem Reporter Arnie Blondestone, um ihm von seiner Erfahrung mit einer mysteriösen Droge, die allgemein „Sojasauce” genannt wird, zu erzählen – und über den haarsträubenden Irrsinn, der folgte, als David Opfer der Droge wurde: eine Reihe surrealer Abenteuer und persönliche wie auch globale Bedrohungen.

Es war sicherlich eine große Verständnishilfe, daß ich den gleichnamigen Film vorher gesehen hatte, denn bei der Lektüre kann man ansonsten Gefahr laufen, den Überblick zu verlieren.
John dies at the End ist kurzweilig & humorvoll und das Wechselspiel zwischen Handlung, Horror, ernsthaft-philosophischen, extistentialistischen Überlegungen und absurder Komik ist ebenso unterhaltsam wie erfrischend.

4 von 5 Sternen

Wong, David: John dies at the End
©2011 David Wong, Titan Books
ISBN: 978 085 768 622 0

TED – Ideen, die es mundtot zu machen gilt

Auf die Empfehlung eines Freundes hin hatte ich mich vermehrt TED gewidmet und es vorerst nicht bereut. Als die Themen abwegiger & realitätsferner wurden und sich immer mehr der Politischen Korrektheit anbiederten, verlor ich das Interesse und ignorierte die meisten Neuerscheinungen des YouTube-Kanals.
Das Faß zum Überlaufen gebracht hat das orwellische Verhalten TEDs, Kritiker mundtot machen zu wollen, indem diese wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen angeschwärzt wurden:

In diesem Sinne: Adieu, TED.

SGU Podcast #603

Zusammenfassung

symbol_podcastsymbol_scienceThemen der The Skeptics’ Guide to the Universe Episode 603 (vom 28. Januar 2017):

  • Filmrezension: Hidden Figures – unerkannte Heldinnen
  • Trumpregierung schränkt die Kommunikationsmöglichkeiten der staatlichen Wissenschaftler ein
  • Schutzhandschuhe für Arbeiter wurden von Fischschuppen inspiriert
  • eine weitere Studie, die die Wirksamkeit von Akupunktur beweisen soll, entpuppte sich als Schwindel
  • ein wissenschaftliche Arbeit, die beweisen sollte, daß Gewaltbereitschaft von Videospielen erhöht wird, wurde von einem Wissenschaftsmagazin wegen mangelhafter Belege und Beweise zurückgezogen

The Sceptic's Guide to the Universe

SGU Podcast #595

Zusammenfassung

symbol_podcastsymbol_scienceThemen der The Skeptics’ Guide to the Universe Episode 595 (vom 03. Dezember 2016):

  • Vergessene Superhelden der Wissenschaft: Maria Telkes (1900-1995), war ein Pionier der Solarenergiegewinnung; sie erfand den Solardistillierer und entwickelte das erste moderne Haus, damit mit Solarenergie geheizt wurde.
  • Falsche Nachrichten und Argumentation im Internetz
  • Ist der Mythos des Weihnachtsmanns unmoralisch?
  • Die Fijian-Ameisen begannen vor 3 Millionen Jahren mit dem Ackerbau
  • Diamantenbatterien.
  • Was ist das Wort: Endemic

The Sceptic's Guide to the Universe

SGU Podcast #552

Zusammenfassung

symbol_podcastsymbol_scienceThemen der The Skeptics’ Guide to the Universe Episode 552 (vom 06. Feb. 2016):

  • Vergessene Helden der Wissenschaft: Lorna Wing
  • Gehirnerschütterungen in der NFL
  • Die Zika-Virus-Verschwörung
  • Tod durch Spa
  • Planetenverteidigungssystem (Planetary Defense System)
  • Synthetisches Fleisch
  • Was ist das Wort: Epistase
The Sceptic's Guide to the Universe

The Sceptic’s Guide to the Universe

SGU Podcast #543

 Zusammenfassung

symbol_podcastsymbol_scienceThemen der Episode 543:

  • Wort der Woche: Hysteresis
  • Natur & Unterschied von Frauenhirn und Männerhirn
  • wenn Vögel zwitschern, sind dieselben physischen Mechaniken im Spiel wie wenn Menschen reden
  • fahrerlose Fahrzeuge
  • tiefsinniger Blödsinn: viele Personen nehmen gehaltlosen Nonsens als tiefsinnige Aussagen (oder Aphorismen) wahr
  • ein Ring für den Mars
The Sceptic's Guide to the Universe

The Sceptic’s Guide to the Universe

 

Brahm: Der Elefant, der das Glück vergaß

brahm - der elefant, der (mini)„Buddhistische Geschichten, um Freude in jedem Moment zu finden”

symbol_booksDa ich generell eine gewisse Empfänglichkeit und ein Grundinteresse für Buddhismus habe, lieh ich mir das Buch Der Elefant, der das Glück vergaß von Ajahn Brahm aus und begann die letzten beiden Tage, darin zu lesen. Und nach wenigen Kapiteln muß ich gestehen, daß ich das Buch auf unbestimmte Zeit zur Seite legen (oder wohl eher: zurückgeben) werde.

In der einen Fabel weist Brahm darauf hin, daß niemand sagen kann, ob Begebenheiten gut oder schlecht sind, schließlich würde man das erst im Nachhinein einschätzen können, wenn überhaupt. Oftmals entpuppen sich scheinbar schlechte Ereignisse rückblickend als sehr wünschenswert. Davon kann ich aus eigener Erfahrung die eine oder andere Arie singen. In zwei anderen Fabeln befürwortet er schlechte und unangenehme Erfahrungen, weil man durch sie wachsen (also reifen) würde. Auch da gehe ich mit. Und in einer anderen Fabel predigt er, daß man schlechte Erfahrungen aktiv vergessen und sich nur die guten bewahren soll. Wie denn nun? Schlecht kann gut sein; schlecht = gut; schlecht schnell vergessen, weil schlecht = doof? 😵
So kurzweilig und mitunter auch gefällig viele Fabeln und Kurzerzählungen sind, diese eben verdeutlichte hanebüchene, nicht auflösbare Widersprüchlichkeit der Aussagen und Ratschläge ist es, die mich das Buch hat zuklappen lassen. 😞

2 von 5 Sternen

2 von 5 Sternen

Interessante Sichtweise & Argumentation

Gestern erzählte mir ein Freund von einer kuriosen Situation, die ich bemerkenswert fand. Der gute Mann ist ein ausgemachter Zyniker und scheut sich nicht, der Realität in das oft häßliche Gesicht zu gucken und offene Worte zu sprechen.

So erklärte er bei Gelegenheit einem Jungen, daß es drei Dinge im Umgang mit Menschen gäbe, die seiner Meinung nach immer funktionieren: Bestechen, Drohen und Erpressen. Es wird wohl niemanden überraschen, daß die christlichen Eltern des Jungen wenig glücklich darüber waren und das selbstverständlich anders sahen.

Interessant dabei ist, daß ihr Glauben sie zum guten Benehmen, Beten und Glauben animiert, indem man ihnen das Himmelreich verspricht (Bestechung). Schlechte Menschen wiederum kommen nach ihrem Tod in die Hölle und erleiden unendliche Qualen (Drohung). Und nun wird die ganze Chose abgerundet, indem man den Gläubigen vermittelt, daß sie entweder bei gutem Betragen in den Himmel kommen oder in der Hölle schmoren müssen (Erpressung).
Die christliche Religion funktioniert schon seit etwa zweitausend Jahren.

Unabhängig davon, wie man der christlichen Religion gegenüber eingestellt ist, ich bin überzeugt, daß der gute Mann nach Punkten auf der argumentativen Ebene eindeutig gewonnen hat.